Projekte von Jürgen Donhauser

Aktion: Mensch sein!

Vereint in einem Projekt, die Pflanzung eines Klimawaldes, die Finanzierung eines Barrierefreien Zugangs zur Kirche, die über ein Jahr Teilhabe und Umweltbildung von Kindern.

„Ich bin überzeugt, dass wir nur gemeinsam die Zukunft positiv gestalten können. Und Zukunft bedeutet, dass wir unseren Kinder Werte, Zuversicht, Perspektive und Bildung schenken müssen!“, so Jürgen Donhauser.

Im Sommer 2025 fand ein Projekt mit einer Neunburger Schulklasse seinen Abschluss, Jürgen Donhauser, Forst Eibenstein und die Wildlife Conservation Forst Eibenstein (WCFE e.V.) haben 2023 bei Ziegelhof (Mitteraschau) zur Mitfinanzierung des barrierefreien Aufgangs zur evangelischen Kirche (Versöhnungskirche) einen ZUKUNFTSWALD mit resilenten Baumarten und einem Gottesdienst gepflanzt, 2024 wurde dann nach Fertigstellung des Aufgangs dort eine Fläche mit ökologischen, heimischen Gräsern und Blumen durch die Kinder gepflanzt. 2025 fand dann dort ein Insektenfischen (begleitet von Tanja Kraus und Julia Gubo) und ein Vergleich der Bodenbeschaffenheit von Ökofläche und Gartenrasen statt. Bei der Infoveranstaltung wurden auch Wildtiere die sich in solchen Flächen aufhalten und deren Schutz durch Jäger erklärt. Jürgen Donhauser selbst erarbeitete mit den Schülern die Möglichkeit des natürlichen Pflanzens von nachhaltigem Wald durch sog. Hähersaat (siehe auch www.wcfe.de und www.jagd-neunburg.de) was auch in der Aktion „Unser Wild pflanzt den Wald!“ bekannt ist. „Das Besondere ist, ich freue mich, als wir 2024 mit der Schulklasse die Saat für die Gräser ausgebracht haben und den Hang anlegten, sprachen vielleicht 1/3 mit uns und mein Eindruck war auch, dass die anderen noch nicht so geübt in deutscher Sprache waren, 2025 haben aber fast alle mit mir und in einer deutschen Konversation gesprochen! Das war richtig schön und zeigt, wie Kinder und wie Integration funktionieren kann! Danke den Lehrer:innen und Betreuer:innen!“ sagt Jürgen Donhauser zum Abschluss.

https://17ziele.de/

„Ich möchte daran glauben, dass wir Menschen friedlich und positiv miteinander können – auch wenn wir noch einen weiten Weg haben, sollten wir daran arbeiten. An Frieden, Respekt und Toleranz! Ich unterstütze die 17 Ziele der vereinten Nationen!“

- Jürgen Donhauser

Kitz- und Jungwildrettung vor Mähtod

Begleitet mit einem 5-jährigen Universitätsprojekt

Junges Leben ist so etwas schönes. Die Kitzrettung gehört für viele Jagdpächter und deren Jäger zum Alltag und Service für die Jagdgenossen und Landwirte. Es ist eine sehr zeitintensive Aktivität das viel ehrenamtliches Engagement verlangt, es wäre auch sonst – meiner (Jürgen Donhauser) Meinung nach kaum finanzierbar. Aber es ist so wichtig und hat viel auch mit Respekt vor Natur und Kreatur. Aber auch mit dem Respekt vor der Arbeit der Landwirte.

Wir fliegen seit inzwischen 8 Jahren mit Wärmebilddrohnen und „über all die Zeit habe ich fast nur positive Landwirte kennen gelernt“, so Jürgen Donhauser, „keinem Landwirt den ich kenne ist es egal, ob er diese kleinen Geschöpfe tot mäht!“. Es geht auch hier nur gemeinsam, mit der Natur, mit den Anforderungen der Landnutzer, insb. der Landwirte und mit denen die mit Ehrenamt das Engagement erbringen.

Aber nicht nur Rehkitze, sondern auch Junghasen, Gelege von Rebhuhn, Fasan und Wildenten, evtl. auch anderen (wenn auch schwer findbar) bodenbrütenden Arten, sind betroffen. Die Jungwildrettung bringt viel, wenn auch die Sterblichkeit der Rehkitze durch viele andere Faktoren dennoch sehr hoch bleibt.

Infos finden Sie zur Kitzrettung beim Bayerischen Jagdverband unter https://jagd-bayern.de/jagdpraxis/jungwildrettung/ und bei der WCFE e.V. unter www.wcfe.de.

Jürgen Donhauser hat zusammen mit der WCFE, dem Wildbiologen Dominik Dachs, der Universität Dresden, dem Rotary Klub und der Stiftung Wild-Wald-Flur-in-Europa ein bis zunächst 2028 angesetztes Forschungsprojekt zur Kitzrettung und Mortalität initiert. Infos dazu finden Sie im laufend aktualisierten Projektbericht bei der WCFE.

www.wcfe.de/KitzmortalitätundRettung

Wirtschaftlich denken und handeln: Einsatz für StartUp-Ideen, Jung- und Kleinunternehmen

Junge Unternehmen – frische Ideen und vor allem erfolgswillige risikobereite junge Menschen begeistern mich.

Jürgen Donhauser hat nach dem Studium als Unternehmensberater in der Gründung, Sanierung und Nachfolge Beratung für Unternehmen gearbeitet. Im sog. M&A-Bereich hat er mehrere Unternehmensübernahmen mitbegleitet.

Die Unternehmenstätigkeit umfasste dabei verschiedenste Branchen, von A wie ambulanter Pflege bis Z wie Zukunft durch Digitalisierung. Seit 1989 gibt es deshalb auch andere Unternehmensbereiche in Handel, Dienstleistung, IT- und Strategieservice.

Zur Coronazeit haben wir im Unternehmen DONHAUSER deshalb das sog. Entrepreneurship-Department unter Leitung von Christian Hinz und wegen der Bedeutung für die Zukunft als Chefsache von Jürgen Donhauser gegründet. Aus acht StartUp-Ideen die teils als sog. Incubator-Konzepte, Spinoffs oder als Beteiligungsprojekte liefen, sind heute vier wachstumsfähige Unternehmen-/Unternehmensbereiche entstanden:

Einer davon im Tourismus, insb. im Natur-, Gesundheits- und Jagdtourismus, aktuell mit 25 darin mittelbar tätigen Personen, Niederlassungen in zwei Ländern und 14 Landesrepräsentanten für über 1.000 Reisende  pro Jahr. Der aktuelle Wachstumskurs des Teams deutet auf eine Steigerung um 250% in den nächsten zwei bis drei Jahren hin.

Ein anderes Projekt ist die Vermarktung von regionalen Produkten über verschiedene Handelswege. Die Sparte befindet sich auf dem Sprung und wird in Kürze durch eine Akquise eines Wettbewerbers einen wesentlichen Sprung zur weiteren Entwicklung machen.

Ein Drittes ist im Bereich Digitalisierung, angewandter künstlicher Intelligenz und moderner Kundenkommunikation unterwegs. Aus dort zwei Unternehmen wurden in 2025 eine Einheit. Mit vier festen Mitarbeitern, zwei Freelancern und externen Programmierern in Deutschland und Indien entwickelt sich hier ein modernes und vor allem zukunftsfähiges junges Unternehmen.

Ein viertes ist im Tourismus in Deutschland für Gastgeberbetriebe unterwegs. Die Steigerungsraten sind gut und der Entwicklungsweg sieht auch gut aus, wird hier aber noch einige Schritte benötigen. Am Ende sind von 8 Ideen/Ansätze, 2 Bereiche in einer anderen Idee aufgegangen und von 2 musste sich verabschiedet werden und 4 laufen und werden sich weiter entwickeln.

Junge Wirtschaft ist wichtig! Wir müssen dafür was tun! Senior-Unternehmer sollten hier gemeinsam anpacken.

donhauser-gmbh.de
donhauser-gmbh.de/management-consultants/

 

Gemeinschaftlich denken und sozial handeln erfordert Ehrenamt und Engagement

Ohne Ehrenamt würde uns so viel fehlen! Ehrenamt, Vereine die gesellschaftliches Leben fördern müssen gefördert werden.

Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass in unserer Heimat, ortsnah alle wesentlichen Hilfsorganisationen und Einrichtungen gut verfügbar sind.

Das beginnt natürlich bei der Notfall-Versorgung, reicht über die hausärztliche Betreuung bis hin zur Seniorenpflege und –betreuung. Betreuung, die es arbeitenden Angehörigen ermöglicht, sowohl unsere Kinder wie unsere bedürftigen Eltern gut untergebracht zu wissen. „Es muss gewährleistet sein, dass sorgen- und belastungsfrei einer Erwerbstätigkeit nachgegangen werden kann, gleichzeitig aber die Nähe zur Familie stabil erhalten bleibt!“, das ist meine Meinung, so Jürgen Donhauser.

Auch hier bin Ich überzeugt, dass wir nur gemeinsam die Zukunft positiv gestalten können. Mit unserem MVZ, mit unseren bestehenden Einrichtungen haben wir einen guten Ausgangspunkt, müssen uns aber auf die kommenden Entwicklungen in der Demoskopie einstellen und heute dranbleiben.

Ich selbst bin zu Zeiten, als Wehr- und Zivildienst noch verpflichtend waren, Mitglied im Bayerischen Roten Kreuz geworden. Mit dem Ziel im Rettungsdienst eingesetzt zu werden. Grund war u.a.,  dass mein Vater beruflich nach dem Dienst als Gebirgsjäger und später Tätigkeit in der Bergwacht, die letzten Berufsjahre im Notarzt-/Rettungsdienst tat. Ich wollte das damals wissen – am Ende war ich  über 20 Jahre als Rettungssanitäter im Einsatz, lange Zeit beim Bayerischen Roten Kreuz und dann lange Zeit in Regensburg im Notarzt-Dienst. Dabei habe ich wichtige Dinge im Leben gelernt, die mir zunächst als Chef in Unternehmen  die Möglichkeit verschafften mit klarem Kopf bei einem Herzinfarkt vor meinem Team zu reanimieren, noch weiter später als meine Großeltern und dann meine eigenen Eltern pflegebedürftig wurden, auch dort hat mir die Erfahrung und das gelernte viel geholfen. Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und pflegende Sozialdienste haben meine volle Unterstützung.

Ich meine schon, dass es eine Überlegung wert ist, wenn wir unsere Kinder motivieren sich bei Feuerwehr, Rettungsdienst, Sozialen Diensten zu engagieren. Ich gebe auch offen zu, ich fände es sogar wichtig, wenn alle Mädels und Jungs in der Auswahl von Wehr- und Sozialdiensten eine Erfahrung fürs Leben mitnehmen, dabei das Gefühl für Mitmenschen und Situationen gewinnen (über die Umsetzung wäre viel zu diskutieren und ich wollte hier keine Meinung zur Wehrpflicht anschneiden, denn es gibt natürlich viele Faktoren wie Ausbildung, Arbeit, Familie, etc.)

Noch kurz zur Bedeutung des Vereinssports. Gerade in unserer digitalen Welt ist es wichtig, dass wir auch völlig analog miteinander befreundet sind, sportliche einen Wettbewerb und dort auch Sieg und Niederlage so erlernen, dass Fairness und sportliches Kämpfen mit dem Herzen verstanden ist.   

Quellen:
https://s.bayern.de/st_2022_2
https://www.statistiknetzwerk.bayern.de

Natur für Generationen sichern

Projekt: Feldhühner, Boden- und Heckenbrüter haben eine Chance verdient!

Jürgen Donhauser, Forst Eibenstein und der WCFE e.V. arbeiten intensiv seit 2020 am Projekt für Boden- und Heckenbrüter.

Hier zum letzten Projektbericht und weiteren Infos:

wcfe.de/uebersicht-projekte
wild-wasser-weg.de
forst-eibenstein.eu/mehr-als-jagd/
deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/rebhuhn

Wirtschaftlich denken und handeln: Wir müssen das, sonst geht uns das Geld aus!

Es kann bei erneuerbaren Energien noch nicht alles sein
… da geht viel mehr, wir müssen dabei Schritt mit der Sinnhaftigkeit halten!

Für mich gilt der Grundsatz des zielführenden und wirtschaftlichen Handelns als Grundprämisse für Entscheidungen. Niemand kann den Klimawandel und damit die aktuelle Phase der Erwärmung, das damit verbundene wachsende Risiko von Extremwetterlagen und daraus resultierendem Unheil leugnen. Natürlich müssen wir handeln. Aber richtig und vernünftig!

Wie ist die Situation:

1.) Strompreise sind für Industrie und Verbraucher in Deutschland (in Europa) zu teuer!  Grund u.a. unsere Entscheidungen wie wir Energie produzieren!

2.) 6,5 Mrd. Euro wurden im letzten Jahr für  nicht genutzten Strom ausgegeben, Tendenz in Kürze 20 Mrd.!

3.) Bis zu 900 Euro/Megawattstunde Stromspitzenpreise bei Dunkelflauten!

4.) Problem ist heute, die meiste regenerative Energie kommt nicht verlässlich und oft nicht zu der Zeit wo die Industrie produziert.

5.) Der enorme Bedarf an Reserve-Kraftwerken oder Basis-Kraftwerken ist teuer und umfasst fast den gesamten Bedarfsstand (Doppelkosten im Unterhalt und doppelte Kosten für die Leitungswege).

6.) Der Energeibedarf explodiert die nächsten Jahre weiter, u.a. wegen des Bedarfes auch in der digitalen Welt. – Um wettbewerbsfähig zu sein und die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen, müssen wir Energie günstig liefern können!

Fazit: Strom ist in Deutschland teuer wegen einer Mischung aus hohen Steuern und Abgaben, den Kosten der Energiewende (Netzausbau, erneuerbare Energien) und teurer fossiler Stromerzeugung (Gas/Kohle), besonders durch CO2-Preise, sowie den teuren Netzentgelten für den Transport.  Solar- und Windstrom werden bereits heute zu oft produziert ohne bei uns eine Verwendung zu finden. Der Wegfall günstiger Kernkraftwerke und die Abhängigkeit von teureren Gaspreisen verschärfen die Situation zusätzlich.  Eine zwanghafte Förderung weiterer Anlagen ohne die Basics gelöst zu haben wirken wie ein wirtschaftlicher Selbstmordanschlag.

Strompreise privater Haushalte in ausgewählten Ländern weltweit im Jahr 2025 (in US-Dollar pro Kilowattstunde)

„Was ökonomisch ist … ist auch ökologisch sinnvoll …!“

Der Strompreis in Deutschland lag im Schnitt aktuell bei 0,44 US$/Kilowattstunde, zum Vergleich in den USA 0,18 US$/Kilowattstunde; in Indien 0,06-0,08 US$/Kilowattstunde und in China 0,08 US$/Kilowattstunde. Schwierig für die Wettbewerbsfähigkeit, Maßnahmen die die Preise weiter treiben dürfen politisch nicht veranlasst werden!

Der Bund gibt Milliarden für nicht genutzten Strom aus, hauptsächlich durch Ausgleichszahlungen für erneuerbare Energien, wenn diese wegen Netzengpässen nicht einspeisen können, was 2024 rund 554 Millionen Euro kostete. Hinzu kommen gigantische Summen für Redispatch-Maßnahmen, um Stromflüsse zu steuern (z.B. 2,7 Mrd. € 2024) und ein großer Zuschuss (6,5 Mrd. € für 2026) für die Netzentgelte, um die Preise zu senken, was indirekt den Ausgleich für Überkapazitäten unterstützt.

Die Energiepreise in Dunkelflauten sind keine festen Posten, sondern ergeben sich aus teuren Importen, Betriebskosten für steuerbare Backup-Kraftwerke (wie Gaskraftwerke), die einspringen müssen, und den enormen Preisschwankungen am Strommarkt, die zu hohen Großhandelspreisen führen, was indirekt staatliche Kosten (z.B. durch Förderungen, Netzausbau) erhöht, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Behörden (Bundesnetzagentur) sehen hier ein strukturelles Problem und fordern dringend Kapazitäten für flexible Kraftwerke und Speicher, um die Lücken zu schließen, die durch den Ausbau der Erneuerbaren und den Kohle-/Atomausstieg entstehen. 

Eine Einwertung regenerativer Energien zeigt, es kommt daruf an was man draus macht! Blick auf Biogas!   Um es vor weg zu nehmen – sie ist besser als ihr Ruf und hat gerade für die Landwirtschaft noch Chancen versteckt! Moderne Biogasanlagen erreichen durch optimierte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Blockheizkraftwerken (BHKW) hohe Gesamtwirkungsgrade von oft über 85-90 %, wobei der elektrische Wirkungsgrad der BHKWs meist zwischen 34-55 % liegt und die Abwärme auch thermisch genutzt wird.

Es kommt nun drauf an, wie der Anbau der Biomasse (des Substrats) und dessen optimierte Ausnutzung erfolgt. Der Vorteil ist, die Energie ist konstant verfügbar und lässt sich sogar regeln. Ist ein Anbau der Biomassepflanzen unter respektvoller Berücksichtigung von heimischer Arten im Konzept beinhaltet, ist eine sinnvolle Verbindung mit anderer landwirtschaftlicher Produktion gewährleistet, kann es eine nahezu optimale Lösung sein, leider aber die notwendigen Mengen alleine nicht produzieren. Danke unseren Landwirten die sich hier engagieren.

Auch Photovoltaik ist im Betrieb grndsätzlich klimafreundlich (keine CO₂-Emissionen, Lärm) und hat eine positive Gesamt-Ökobilanz, da die herstellungsbedingten Umweltbelastungen durch die langfristige, saubere Stromerzeugung (energetische Amortisation in ca. 1-2 Jahren) überkompensiert werden.  Eine direkte Eigenverwendung im Unternehmen oder Privathaushalt ist nach Stand der Dinge heute als optimal und absolut sinnvoll zu betrachten.

Kritisch sind drei Punkte:  1.)  Kritisch bleiben die energieintensive Herstellung (Siliziumgewinnung), Ressourcenverbrauch; 2. ) Der fachgerechte Rückbau und das Recycling von Schadstoffen (z.B. Blei, Cadmium) am Lebensende der Anlagen, wobei moderne Verfahren die Umweltbilanz stetig verbessern. 3.) Zudem gibt es Auswirkungen durch Flächennutzung (Freiflächenanlagen) – Anlagen auf Dächern sind wohl die positivste Lösung.

Windenergie!  Diese ist als sehr kritisch zu sehen.  Ein Megawatt Windrad (viele Einzelanlagen haben heute 2 MW) kostet um 2 Mio. Euro. In diesem Betrag sind reine Material-, Fertigungs- und Aufbaukosten von ca. 0,8 Mio. Euro — kritisch ist, der Rest, also fast 1,2 Mio. Euro gehen für Vertriebsprovisionen, Ausgaben für den Vertrieb etc. drauf. Ich finde das geht so nicht!

Die Pachtpreise für eine Windradfläche sind auf bis zu 200.000 Euro pro Jahr angewachsen (je nach Standort und Verhandlungsdruck der Windenergieunternehmen). Da alles sind am Ende Kosten die die Energiepreise treiben. Meine Forderung ist hier, dass wir staatlich gesellschaftlich diesen Unfug nicht weiter treiben. Die Nutzung der Windenergie muss direkter gewährleistet sein und den Wet vorgeben, nicht Vorgaben, Verpflichtungen, etc.

Zudem werden oft in Diskussionen die wahren Rückbaukosten verschwiegen (man denke hier nur an den bei uns im Grenzgebiet erfolgt letzten illegalen Entworgungsversuch), die Risiken durch Abrieb, von Microplastik /-Fasern und eine damit verbundene Verseuchung des „Acker-“Bodens um Windräder sind nicht erforscht, auch nicht die gesundheitlichen Auswirkungen. Über die Risiken dazu ist für den Verpächter der Flächen in den Verträgen nichts erwähnt und oft nichts geregelt.  Und ganz schlimm: Die Auswirkungen von Windrändern im Wald auf das Ökosystem und die Tierwelt im Wald sind von vielen Fachkreisen als fatal beurteilt worden – dies wird aktuell in der Öffentlichkeit weggedrückt (Anmerkung: Wälder sind als Ökosystem und Ressource für Artenvielfalt, Gewässerschutz … enorm hoch eingestuft – neben Gewässer und Gewässerränder).

Ich persönlich bin jedenfalls gegen Hr. Aiwangers Politik Windräder in Wald- und Biodiversitätsflächen entstehen zu lassen! Es ist natürlich eine persönliche Meinung, aber die Auswirkungen auf Waldtiere, insb. seltene Arten von Fledermäusen,  dem Schwarzstorch etc., können wir nicht aus rein kommerziellen Gründen verantworten. Windräder im Staatswald gehen schon deshalb gar nicht!

Meine Meinung worauf also bei der Erzeugung regenerativer Energie zu achten ist:

  • Ehrliche ökonomische Betrachtung! Absolute Voraussetzung ist, dass die Nutzung sicher gestellt ist und keinesfalls weiter für Nichtnutzung horende Preise bezahlt werden.
  • Wahre ökologische Beurteilung!
  • Umsetzung mit nachhaltiger Vorortwirkung – d.h. Respekt vor der dort vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt.
  • Ehrliche Einwertung der Herstellungsstoffe und -faktoren: Sowohl für Windrad wie für Photovoltaik, sind ein hoher Energieaufwand und ein grober Ressourcenverbrauch (Silizium, Schwermetalle), teils ein Einsatz von viel Kunststoffen und Fasern (Abrieb, Microplastik, Microbelastung Atemwege, Boden etc.) mit Kosten und Risiken belegt.
  • Flächennutzung: Freiflächen-PV-Anlagen können Lebensräume verändern; Dach-PV ist hier besser; es kommt drauf an was man draus macht und mit Durchlässen und Beweidung können tolle neue Lebensräume entstehen. Es ist aber auch hier die Frage zu stellen, darf der Preis für PV so gut sein, dass sehr gute Ackerböden dafür genutzt werden können?
  • Windräder nehmen mehr Einfluss auf Lebensräume als zugegeben, insb. im Wald – schon allein durch den notwendigen tiefgründigen zerschneidend wirkenden Wegebau beginnt das Problem dort und gipfelt in der Auswirkung, dass insb. Feldermäuse und seltene Vogelarten durch Luftdruckveränderung und teils auch Rotorschlag getötet werden. Es kommt also drauf an, dass – die sinnvolle Nutzung der Energie gewährleistet ist und es macht Sinn Freiflächen auf Äcker etc. zu nutzen (Vorausgesetzt, das Abrieb-Microplastikthema wird vorher final geklärt).

 

Der Gedanke eines CO2-Preises, der dann ohne große Einwirkung die Erzeugungsoptionen und deren wirtschaftliche Kosten in einen ehrlichen Wettbewerb stellen, ist gut und richtig. Um die Effekte aber zu entfesseln, darf keine Vorgabe und kein Zwang  (wie z.B. aktuell beim Windradbau) aufgebaut werden.

Haltung von Jürgen Donhauser
Stand: Dez. 2025

Einige Quellen zum selbst nachlesen: